Verhältnis zwischen abfließendem und gefallenem Niederschlag (abhängig von der Bodenversiegelung).
Sammelbegriff für Anlagen wie Fett- oder Ölabscheider zur Stofftrennung.
Aufblasbares Element zum temporären Verschließen von Rohrleitungen bei Arbeiten.
Durch Gebrauch verändertes Wasser (Schmutzwasser) oder abfließendes Niederschlagswasser.
Steuerliche Abgabe für das Einleiten von Abwasser in ein Gewässer.
Gesamtheit der mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsprozesse.
Entgelt der Bürger für die Inanspruchnahme der öffentlichen Kanalisation.
Zusammenschluss von Gemeinden zur gemeinsamen Abwasserentsorgung.
Filterstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen und Gerüchen.
Leitung von der Grundstücksgrenze bis zum öffentlichen Sammler.
Rückstau von Wasser in einer Leitung infolge eines Hindernisses oder Überlastung.
Bauteil zum Steuern, Regeln oder Absperren von Stoffströmen (Ventile, Schieber).
Konstruktion am Ende einer Leitung, meist zur Einleitung in ein Gewässer.
Schutzschicht aus Mauerwerk im Inneren von gemauerten Kanälen.
Tatsächlicher äußerer Durchmesser eines Rohres.
Erosion von Material durch fließendes Wasser im Kanal oder Erdreich.
Förmliche Prüfung der vertragsgemäßen Ausführung nach Fertigstellung.
Teil der biologischen Reinigung, in dem Mikroorganismen Schadstoffe abbauen.
Mechanisches Ventil, das Zuluft einlässt, um Unterdruckschäden zu vermeiden.
Horizontale Fläche oder Absatz in der Böschung eines Grabens oder Kanals.
Grabenloses Erneuerungsverfahren, bei dem das alte Rohr zerstört und verdrängt wird.
Vorgefertigtes Rohr aus Beton für Abwasserleitungen.
Verantwortliche Person für den ordnungsgemäßen Betrieb einer Abwasseranlage.
Schicht aus Mikroorganismen auf Oberflächen in der Abwassertechnik.
Zweite Reinigungsstufe einer Kläranlage (Abbau organischer Stoffe).
Belebtschlamm mit schlechten Absetzeigenschaften in der Kläranlage.
Bauteil zur Entwässerung von Bodenflächen im Innen- oder Außenbereich.
Neigungswinkel einer Grabenwand zur Sicherung gegen Einsturz.
Eigenschaft von Kameras oder Reinigungsgeräten, Rohrkrümmer zu passieren.
Bauwerk zur Gewinnung von Grundwasser oder zur Versickerung.
Einsatz von Chemikalien zur Lösung von Ablagerungen oder Verstopfungen.
Gemeinsame Vergärung von Klärschlamm und organischen Abfällen (z. B. Bioabfall).
Bauteil zur gezielten Ableitung von Regenwasser von Dachflächen.
Verschlussorgan zum Absperren von offenen Kanälen oder Gerinnen.
Umwandlung von Nitrat in gasförmigen Stickstoff durch Bakterien.
Prüfung der Wasser- oder Luftdichtheit einer Rohrleitung (DIN EN 1610).
Element (oft EPDM), das die Verbindung zwischen zwei Rohren wasserdicht macht.
Verbindungsstück zum Koppeln zweier Rohrenden ohne eigene Muffe.
Bauteil zum Schutz der Kellerwand und zur Ableitung von Sickerwasser.
System aus gelochten Rohren zur Ableitung von Grund- oder Sickerwasser (Drainage).
Sicherungseinrichtung für den Einstieg in tiefe Schächte.
Bauteil zur Begrenzung des Abflusses auf einen definierten Wert.
Abwasserentsorgung mittels Pumpen über Druckleitungen bei ungünstiger Topografie.
Leitung, in der Abwasser mittels Pumpen befördert wird.
Prüfung der Festigkeit und Dichtheit von Druckleitungen.
Leitung zur Unterquerung eines Flusses, einer Straße oder Bahnlinie.
Bestimmung der pro Zeiteinheit fließenden Abwassermenge.
Konstruktion am Beginn einer Entwässerungsstrecke oder eines offenen Gewässers.
Gitter auf Abläufen zum Schutz vor groben Verschmutzungen.
Schachtbauwerk, das Menschen den Zugang zum Kanal ermöglicht.
Leitung vom Geruchsverschluss eines Entwässerungsgegenstandes bis zur nächsten Sammel- oder Fallleitung.
Fläche, von der das anfallende Wasser einem bestimmten Punkt zufließt.
Verbindung von Kunststoffrohren durch integrierte Heizdrähte.
Bauwerk (z. B. Regenüberlauf) zur Entlastung des Netzes bei Starkregen.
Vorrichtung zum Entweichen von Luft aus Abwasseranlagen.
Sanitärobjekt, das Abwasser produziert (WC, Waschtisch, etc.).
Zeichnerische Darstellung der Entwässerungsanlage eines Grundstücks.
Hochwertige Dichtung aus Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk.
Austritt von Abwasser aus einer undichten Leitung in den Boden.
Senkrechte Leitung, die durch ein oder mehrere Geschosse führt und über Dach belüftet ist.
Vertikale Leitung zur Ableitung von Regenwasser von der Dachrinne.
Geschlossener Behälter zur anaeroben Zersetzung von Klärschlamm (Klärschlammfaulung).
Bei der Schlammfaulung entstehendes Gas (hauptsächlich Methan und CO2).
Bauwerk zur gezielten Vergärung von Klärschlamm.
Anlage zur Trennung von Fetten und Ölen aus dem Abwasser (Pflicht in der Gastronomie).
Bauteil in Kläranlagen zur Abscheidung von aufschwimmenden Fetten.
Geotextil zum Schutz von Dränanlagen vor Verschlammung.
Geschwindigkeit, mit der sich das Wasser im Rohr bewegt (in m/s).
Dauer, die das Wasser von einem Punkt zum anderen benötigt.
In die Kanalisation eindringendes Wasser, das kein Schmutz- oder Regenwasser ist.
Bestimmung des Wasserstandes in Behältern oder Kanälen.
Betriebszustand einer Leitung, in dem der gesamte Querschnitt mit Wasser gefüllt ist.
Sicherheitsequipment zum Nachweis von gefährlichen Gasen im Schacht.
Gesamtheit der Anlagen zur Entwässerung innerhalb und unter Gebäuden.
Neigung einer Leitung, um den Abfluss durch Schwerkraft zu ermöglichen.
Geformte Rinne im Schachtboden zur Führung des Abwassers.
Rohr aus glasfaserverstärktem Kunststoff, sehr korrosionsbeständig.
Die Seite eines Gebäudes, an der oft Regenfallrohre angebracht sind.
Längsprofil des Kanalverlaufs mit Angabe der Neigung.
Gering verschmutztes Abwasser ohne Fäkalien (z. B. aus Dusche oder Waschmaschine).
Maximal zulässige Konzentration von Stoffen im Abwasser.
Im Erdreich oder in der Bodenplatte verlegte Leitung, die das Abwasser dem Anschlusskanal zuführt.
Temporäre Absenkung des Grundwasserspiegels während Bauarbeiten.
Muffenloses Abflussrohr aus Gusseisen für die Innenentwässerung.
System zur Ableitung von Schichtenwasser an Böschungen oder Hängen.
Zentrale Leitung des Kanalnetzes, die das Abwasser zur Kläranlage führt.
Verbindung der privaten Entwässerungsanlage mit dem öffentlichen Kanal.
Anlage zum Pumpen von Abwasser, das unterhalb der Rückstauebene anfällt.
Gerät zur Reinigung von Rohren mittels Hochdruckwasserstrahl.
Maßnahmen zur Verhinderung von Überflutungen durch Gewässer oder Kanalisation.
Hochtemperaturbeständiges Rohr aus Polypropylen für Innenleitungen (grau).
Sanierungselement zur Abdichtung des Anschlusses einer Seitenleitung an den Hauptkanal.
Lehre vom Fließverhalten von Wasser in Rohren und Gerinnen.
Teilbereich der Physik, der sich mit bewegten Flüssigkeiten befasst.
Eindringen von Grundwasser in undichte Abwasserleitungen.
Schlauchliner-Verfahren zur grabenlosen Sanierung von Rohren.
Schutzschicht im Inneren von Rohren gegen Korrosion und Abrasion.
Regelmäßige Prüfung des Zustands von Entwässerungsanlagen.
System von Leitungen und Bauwerken zur Abwasserentsorgung.
Dokumentation aller Kanäle, Schächte und Bauwerke einer Gemeinde.
Planung, Betrieb und Instandhaltung des Kanalnetzes.
Regelmäßige Säuberung von Kanälen zur Sicherstellung des Abflusses.
Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit und Dichtheit von Kanälen.
Lichtschacht, der oft auch einen Ablauf zur Entwässerung besitzt.
Kanalgrundrohr aus PVC (orange) für die Verlegung im Erdreich.
Anlage zur Reinigung des gesammelten Abwassers vor der Rückführung in den Naturkreislauf.
Bei der Abwasserreinigung anfallender Schlamm.
Verbindung von PVC-Rohren mittels Quellschweißmittel (Kleber).
Anlage zur Reinigung von häuslichem Abwasser für einzelne Häuser.
Filtereinheit zur Reinigung von Abluft aus Abwasseranlagen.
Schacht an der Grundstücksgrenze zur Überprüfung des Abwasserflusses.
Zersetzung von Werkstoffen durch chemische oder elektrochemische Reaktionen.
Spezieller Geruchsverschluss für Klimageräte oder bei Austrocknungsgefahr.
Partielle Sanierung einer Schadstelle mittels harzgetränktem GFK-Laminat.
Anlage zum Trennen von Benzin, Öl oder Diesel vom Wasser.
Exakte geografische und höhenmäßige Lage einer Rohrleitung.
Abschlussstück der Lüftungsleitung über Dach.
Leitung, die den Druckausgleich im Entwässerungssystem sicherstellt.
Wasserdichte Abdichtung einer Leitung beim Durchgang durch eine Wand.
Erste Stufe der Kläranlage (Rechen, Sandfang, Vorklärung).
Verfahren, bei dem Schmutz- und Regenwasser in einer gemeinsamen Leitung abgeführt werden.
Mechanisches Werkzeug zur Beseitigung von Rohrverstopfungen.
Aufgeweitetes Ende eines Rohres zur Aufnahme eines anderen Rohrendes.
Axiale oder radiale Verschiebung der Rohrverbindung (Schadensbild).
Flache, bepflanzte Bodenvertiefung zur Regenwasserversickerung.
Oberflächige Versickerung von Regenwasser in einer begrünten Senke.
Trennt den Belebtschlamm vom gereinigten Wasser.
Standardisierter Innendurchmesser von Rohren (Diameter Nominal).
Biologische Umwandlung von Ammonium zu Nitrat durch Bakterien.
Zusätzliches System zur Ableitung von Jahrhundertregen bei Überlastung der Hauptentwässerung.
Sicherheitseinrichtung zum Schutz vor Überflutung bei Systemausfall.
Ableitung von Niederschlagswasser von versiegelten Flächen.
Sender zur Lokalisierung von unterirdischen Leitungen oder Hindernissen.
Bauwerk zur Förderung von Abwasser über Höhenunterschiede hinweg.
Mechanische Barriere zur Entfernung von groben Störstoffen im Zulauf einer Kläranlage.
Natürlicher Niederschlag, der nicht im Boden versickert ist.
Schacht zur Inspektion und Reinigung der Entwässerungsanlage.
Unterirdischer Pufferspeicher für Regenwasser zur zeitversetzten Versickerung.
Der höchste Punkt des Rohrinnenquerschnitts.
Der tiefste Punkt des Rohrinnenquerschnitts.
Die Ebene (meist Straßenoberkante), bis zu der Abwasser in der Kanalisation ansteigen kann.
Armatur, die das Zurückfließen von Wasser aus der Kanalisation ins Gebäude verhindert.
Horizontale Leitung zur Aufnahme von Abwasser aus Fallleitungen.
Bauwerk zur Verringerung der Fließgeschwindigkeit, damit Sand sedimentieren kann.
Becken zum Absetzen von sinkfähigen Stoffen wie Sand oder Erde.
Häusliches Abwasser mit fäkalen Anteilen.
Geruchsverschluss, der durch Sperrwasser das Austreten von Kanalgasen verhindert.
Außergewöhnlich hohe Niederschlagsmenge in kurzer Zeit.
Verbindung von Rohren durch einfaches Zusammenstecken mit Dichtring.
Verfahren, bei dem Schmutz- und Regenwasser in separaten Leitungen abgeführt werden.
Optische Untersuchung von Kanälen mit einer fahrbaren Kamera zur Schadenserkennung.
Urinstein ist eine feste, gelblich-braune Ablagerung, die in Sanitärobjekten und Abwasserrohren durch eine chemische Reaktion von Harnstoff mit kalkhaltigem Spülwasser entsteht. Dabei spalten Bakterien den Harnstoff auf, wodurch der pH-Wert steigt und schwerlösliche Calcium- sowie Magnesiumverbindungen auskristallisieren. Mit der Zeit wachsen diese Schichten zu einer harten Kruste an, die den Rohrdurchmesser massiv verengt und zu hartnäckigen Verstopfungen sowie unangenehmen Gerüchen führt. Zur effektiven Beseitigung sind meist spezielle saure Reinigungsmittel nötig, da die massive mineralische Struktur gegen herkömmliche Haushaltsreiniger sehr widerstandsfähig ist.
Entwässerungssystem, das mit Unterdruck arbeitet.
Einleitung von Regenwasser in den Untergrund (z. B. über Mulden).
Anteil der befestigten Fläche eines Grundstücks, die kein Wasser versickern lässt.
Becken zur mechanischen Reinigung durch Absetzen schwerer Stoffe.
